20 Jahre Greenriver

Als am 14. Juli 1999 unsere ersten Welpen das Licht der Welt erblickten, waren wir nicht nur Greenrivers sondern auch (noch) Greenhorns. Und das Züchten nicht nur eine wunderbare Sache, sondern ab und zu auch mit grossem Leid verbunden ist, waren wir uns um die Jahrhundertwende noch nicht bewusst. Denn es bedeutet auch, dass Welpen tot auf die Welt kommen oder kurz nach der Geburt sterben können, dass Hunde eine Krankheit haben und dass Besitzer allzu früh Abschied nehmen müssen, von ihrem geliebten Vierbeiner. Wären da nicht Geschichten wie diese von Hazel, von Quanda oder Chester, die wenig Chancen hatten und dennoch auf wundersame Weise überlebten, man könnte manchmal verzweifeln. Doch wenn die Welpen nach anstrengender Geburt zufrieden an den Zitzen der Hundemutter nuckeln und sich an sie schmiegen, wenn sie die Augen nach drei Wochen öffnen und beginnen, ihre Umwelt wahrzunehmen und zu entdecken, entschädigt dies für manche schwierige Stunde und es stellen sich so viele Glücksmomente ein.

Zu danken haben wir vor allem all jenen, die einem Hund aus unserer Zucht einen tollen Lebensplatz gaben und/oder noch geben. Für sie wollen wir auch weiterhin alles tun was möglich ist, um gesunde, wesensfeste, liebenswürdige Hunde zu züchten, die ihren Zweibeinern viel Freude bereiten.  

Und auf den Tag genau 20 Jahre nach der Geburt unseres ersten Wurfes, verliessen uns die Welpen unseres 

gegenwärtig letzten, des U-Wurfes.

 

Waren unsere ersten Greenrivermütter noch aus fremden Zuchten –Tara kam aus dem Bündnerland und Lindsay aus England, ist - nach Juna (Destiny Diamond in the dark), Nela (Heaven can wait), Ivory Nala my inspiration, Jamie Juwel, Orla Opal und Ruby (Oonagh on the move)  - That girl of mine Kilda nun die Greenriver Zuchthündin der 4. Generation.

Als wir unsere ersten Würfe hatten, gab es noch keine Webseite, keine Digitalfotographie und kein Handy. Die Ausbeute der Papierbilder war häufig mager, weswegen aus den Anfängen unserer Zucht nur wenige Bilder existieren.

 

Die schönsten 20 Bilder aus 

     20 Jahren Zucht

Lindsay und der D-Wurf

C-Wurf   1999                     D-Wurf  2002

E-Wurf  2003                              F-Wurf 2004

G-Wurf  2005                             H-Wurf  2006

I-Wurf  2007                             

J-Wurf  2008                             

K-Wurf  2009                             L-Wurf 2010

M-Wurf   2011                            

N-Wurf  2012                             

O-Wurf  2013                                           P-Wurf  2014

Q-Wurf  2015                              

R-Wurf  2016                             

S-Wurf  2017                        T-Wurf  2018

U-Wurf  2019

 

 

 

Farewell  Juna

In Memoriam: Destiny Diamond in the dark of Greenriver, Juna

3. März 2002 - 14. März 2013

Hommage an meinen Herzenshund der ersten Greenriver-Generation

 

Juna 1 Tag und                                                                                  1 Woche alt

3 Monate alt mit Mama Lindsay                                  Winterferien in Ftan

Juna und die Bälle - eine lebenslange Liebe

Es gibt kaum ein Bild von Juna, auf dem sie nicht einen Ball im Fang trägt. Vergass ich einmal ihren Ball auf dem 

Spaziergang, war sie in der Lage den halben Weg rückwärts zurück zu legen, bettelnd, mich fixierend, ob ich nicht doch 

einen "aus dem Hut" zaubern könnte. 

Sie liebte das Dummy-Training mit Käthe Sanders, Steve Grütter, Hans Döbeli und Regi Ryter über alles. Sie war so erfolgreich, dass wir zusammen Dummy-Prüfungen ablegten. Das Bild mit dem grünen Dummy wurde von der verstorbenen Verena Ommerli aufgenommen auf dem Weissenstein im Mai 2006: Juna holte hier ihr erstes "V".

 

Juna brachte in drei Würfen 28 Welpen zur Welt. Sie war eine "moderne" Mutter. Sie machte alles was nötig war für ihre Babies.

Doch schon wenige Tage nach der Geburt suchte sie wieder ihren geliebten Ball und wollte mit auf den Spaziergang. 

Sie war froh, dass Mama Lindsay bei zwei Würfen bei der Aufzucht kräftig mithalf.

Kamen die Welpenbesucher, so legte sie jeweils ihren Ball mitten in die Welpenschar und wies mit der Schnauze immer 

wieder darauf hin. Sie fand immer jemanden unter den Besuchern, der nach draussen kam und mit ihr Ball spielte.

Juna bei einem ihrer letzten Trainings im Schachen an der Aare: Als Folge einer schwere Arthrose mussten

wir vor einigen Jahren mit den Trainings aufhören. Was sie nicht daran hinderte mit ihrer Tochter

Jamie (Pfingsten 2012) herum zu tollen.

Kam ich nach Hause, so war sie als Erste an der Türe, begrüsste mich stürmisch und ihr Blick fragte sofort: 

Gehen wir jetzt spazieren? Sie liebte es, draussen  zu sein und sich zu bewegen!

 

Danke Eva für die schöne Karte!

 

Das letzte Bild von Juna an ihrem 11. Geburtstag am 3. März 2013, 11 Tage bevor sie über die Regenbogenbrücke ging.

Das Du uns so schnell und unverhofft verlassen hast ist schwer fassbar und tut unendlich weh.

Ich möchte glauben, dass der liebe Gotte seinen Heiligenschein verlor und einen guten Hund brauchte, der diesen wieder fand und zurück brachte - da holte er meine Juna ...

Ich möchte glauben, dass sich deine Mama Lindsay, zu der du zeitlebends ein inniges Verhältnis hattest, im Hundehimmel etwas einsam fühlte - und dich deshalb holte ...

Ich möchte glauben, dass du bewusst genau dann über die Regenbogenbrücke gingst, alles du sahst, dass deine Tochter Jamie und ich bald schon mit Jamies Babies beschäftig sein würden und Jamie eines ihrer Babies als neue Spielkameradin behalten darf ...

Ich möchte es glauben, weil es irgendwie tröstlich ist in einer Zeit, in der ich untröstlich bin.

 

"We had joy, we had fun,
We had seasons in the sun
Goodbye, my little one,
you gave me love and helped me find the sun
and every time, that I was down,

you would always come around
and get me, feet back on the ground.
Goodbye, my friend, it's hard to die,
when all the birds are singing in the sky, 

now that the spring is in the air,
with the flowers everywhere
I wish that we would both be there.
aus "Seasons in the sun" von Terry Jacks

 

 

 

 

Knocking on heaven's door

In Memoriam: Bramatha Red Mystique, Lindsay

13. Februar 2000 - 12. Januar 2013

Hommage an die wunderbare Hündin, die meine Zucht begründet hat

 

Das erste Bild von Lindsay

bei ihrer Züchterin Sarah Whittacker

in Ipswich, England, April 2000

 

Lindsay mit ihrer neuen Schwester, unserer 

ersten Flathündin, Tara

 
Lindsay und Stritzi

Alle unsere Katzen liebten Lindsay, ihre sanfte Art, 

die es ihnen erlaubte, sich in ihr dichtes Fell zu kuscheln.. 

Auch Macy, die erst 5 Monate bei uns ist, hat sofort 

mit Lindsay gekuschelt.

 
Lindsay und das Jagen

In Kurtis Jagdgruppe machte Lindsay ihre ersten Dummyapportierversuche. Später trainierten wir mit Käthe Sanders. Manchmal brachte sie mich zur Verzweiflung nach dem Motto: Wieso denn zweimal laufen, wenn man bequem zwei Dummies gleichzeitig im Fang tragen kann. 

Sie ging bis zuletzt nie auf den Spaziergang, ohne ein Dummy mitzutragen. 

Ihr Jagdtrieb machte mir viele Jahre lang Sorgen. Erst im Alter interessierten sie Rehe, Füchse und was sonst noch im Wald herum  rennt nicht mehr.

 

 
Lindsay und das Wasser waren eine verschworene Gemeinschaft

 

 
Kein Bach, kein Teich, kein See, kein Fluss, kein Brunnen war vor ihr sicher. 

 
Pfingsten 2012

12. Januar 2013 zum letzten Mal in den geliebten Bächen

 im Rohrer Schachen

Ferien in Ftan: Ob Winter oder Sommer - sie liebte es!

 

 

Ferien in Schweden mit ihrer Tochter Juna
Lindsay und die Welpen: Von all meinen Hündinnen war sie die beste Mutter.Sie liebte Welpen über alles und half auch bei der Aufzucht ihrer Enkelkinder und säugte diese sogar.

Noch im letzten Sommer spielte sie mit ihrer Enkelin Jamie

Ihr beim Schlafen zuzusehen, rührte mich jedesmal.

Lindsay und Bruno: Sie liebte ihn und bracht ihn immer dazu, ihr ein Brötchen aus dem Pferdesack zu geben.

 

12. Geburtstag

 

Auf der Rigi in Huskyfinklis: Februar 2012

2012: Zum letzten Mal Weihnachten zusammen mit ihrer Tochter Juna und ihrer Enkelin Jamie

Das letzte Bild am 12. Januar 2013

Meine geliebte Lindsaylotti, du fehlst mir so sehr. Aber wir hatten fast 13 wunderbare Jahre zusammen und ich war es dir schuldig, dich nicht leiden zu lassen.

Bis zum Schluss, wolltest Du auf jeden Spaziergang mitkommen. Doch zu sehen, dass Du nicht einmal mehr deine geliebten Frolic fressen konntest, brach mir das Herz.

So liess ich dich über die Regenbogenbrücke gehen.

Ich bin glücklich, dass ich noch etwas von dir habe: Deine Tochter Juna und deine Enkelin Jamie.

Adieu meine Lindsaylotti

"Habe dich sicher in meiner Seele, ich trage dich bei mir, bis der Vorhang fällt." 

Herbert Grönemeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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